Pelikan, Müll, Pink Floyd und John Cleese

1993 kaufte ich mir eine Box mit sieben Pink Floyd-CDs, die im Vorjahr zur Feier des 25-jährigen Bandbestehens herausgebracht worden war. Enthalten war außerdem noch ein Buch mit Songtexten, Platteninfos und einer Zeittafel. Und diese exakt 25 Jahre umspannende Zeittafel listete natürlich Pink Floyd-Ereignisse auf … sowie noch sonstiges aus der großen Welt des Pop und der Politik. Das fand ich aber schon sehr überheblich [Israel gewinnt 6-Tage-Krieg / Erster Pink Floyd-Auftritt im Powis Square / Rassenkrawalle in Detroit usw.] und glaubte (überheblicherweise), mit mehr Humor und mehr Selbstironie etwas Besseres hinbekommen zu können.

Im darauffolgenden Jahr entwickelte ich die Idee zu einem autobiographischen Buchprojekt (“Portät des Künstlers als komischer Vogel”) und beschloß, es mit einer Pink-Floyd-ähnlichen Zeittafel beginnen zu lassen, und so setzte ich mich hin und erstellte meine eigene “Pelikan & The Rest of The World“-Chronik.

Das Buch wurde gegen Ende der 90er Jahre nach mehrjähriger Arbeit daran zwar wieder aufgegeben, doch hat die Zeittafel überdauert und ist 2010 zum ersten Menüpunkt der pelikanesischen “Listen” auf meiner damals gerade frisch eröffneten Webseite geworden. Und neben normalen Aktualisierungen (wenn in meinem Leben halt wieder mal was “Erwähnenswertes” passiert ist) habe ich manchmal auch noch Sachen nachzutragen, wie folgende gestern zufällig in mein Blickfeld geratenen Ereignisse zum Beispiel:

2005 – John Cleese bezeichnet Palmerston North als Selbstmord-Hauptstadt Neuseelands.

2007 – Palmerston North benennt eine Müll-Deponie nach John Cleese.

Und was ich sonst noch alles für mitteilenswert erachtet habe, läßt sich hier begutachten.